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![]() Das Bambus-Lexikon The Bamboo Lexicon |
Als Sichtschutz zum Nachbarn und um eine hässliche Betonmauer zu verdecken wurden Anfang Juli 2009 4 Solitärs in der Höhe 175-200 Zentimeter gepflanzt.
| Gartenbambus: Alle Fargesia werden ohne Kübel und ohne Rhizomsperre gepflanzt. Fargesia-Arten und Sorten treiben keine Wurzelausläufer und können durch Abstechen auch als kleinerer Horst (Busch) kultiviert werden. Alle Fargesia wachsen wesentlich besser in humosen, nährstoffreichen Böden. Ideal ist eine Pflanzung in Bambuserde. Sonst sollten Sie eine Bodenverbesserung vornehmen. Mischen Sie wie folgt:, 1/3 Torf, 1/3 Pinienrinde Körnung 7-15 oder Kompost und 1/3 Ihres Gartenboden. Die Zugabe eines Tongranulates von 5 bis 10% (z.B. Seramis oder Bimskies) erhöht die Wasserspeicherung wesentlich und das Substrat bleibt luftiger, so dass die Pflanzen schneller und besser einwurzeln. Anschließend das Aufdüngen mit Bambusdünger nicht vergessen. Sämtliche Kultivare von Fargesia murieliae wachsen im norddeutschen Küstenbereich, Schleswig.Holsten und Dänemark aufrechter, als in wärmeren Gegenden. Die Halme reifen schneller aus (werden schneller hart) und beblättern sich erst später. So werden die neuen Halme nicht durch das Gewicht der neuen Blätter herunter gebogen. Beschreibung: | |
| Höhe: | 2,50 bis 3,50 m (. Die Endhöhe liegt an guten Standorten sicherlich bei 4 Meter.) |
| Halme: | grün, ältere Halme gelb, gerade, Spitze leicht bogig, bis 1cm Ø |
| Blätter: | klein, grasgrün, lanzettlich, Zweige rötlich ausfärbend |
| Wuchs: | aufrecht bis leicht überhängend, kompakt, dicht, horstig |
| Standort: | halbschattig, auch sonnig, vollsonnig an Standorten mit hoher Luftfeuchtigkeit (Schleswig-Holstein, Hamburg, Nord-Niedersachsen, Mecklenburg, Dänemark, etc.) |
| Winterhärte: | -18° bis -25° |
| Platzbedarf: | Ø ab 2,00 m, dann müssen Sie aber laufend abstechen. |
| Verwendung: | schmalerer Solitär, der erst im Alter auch in die Breite wächst, Hecke, Sichtschutz, Kübelpflanze. |
| Bemerkungen: | Empfehlenswerte neue Sorte! Sämling von Vaupel. Kultivar von Janßen 1992, Sortenschutz. Die teils sehr unterschiedlichen Kultivare von Fargesia murielae wachsen standorttypisch, d. h. je mehr Blätter, um so weiter die hängen die Halme durch das Gewicht der Blätter über. Je windgeschützter, um so höher die Halme. Je kühler der Standort, um so aufrechter der Wuchs. So wachsen alle Sorten des Gartenbambus im nordd. und dän. Küstenbereich aufrechter, als an Standorten mit einer höheren Sommerwärme im Binnenland (Continentales Klima). Sprossen essbar. Auch roh als Salat schmackhaft. |
© Das Bambus-Lexikon wurde als frei zugängliche Datenbank nach einer Idee von Fred Vaupel 2005 erstellt und erarbeitet.
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